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Linda Ronstadt kann durchaus neben Joni Mitchell und «Mama» Cass Eliott als dritte, typische (Laurel) Canyon Sängerin bezeichnet werden. Nach dem notgedrungenen Umzug zugunsten ihrer Musikkarriere aus Tucson (Arizona) nach Los Angeles (Kalifornien) lebte sie mit J.D. Souther im Laurel Canyon in einem kleinen Haus, welches zugleich auch als Proberaum genutzt wurde.

In Los Angeles lernte sie auch die beiden Musiker Robert Kimmel und Ken Edwards kennen, mit welchen sie ihre erste Band «The Stone Ponys» gründete und oft im Folk-Club The Troubadour in West Hollywood auftraten, ein Jahr nach Bandgründung bekamen sie einen Plattenvertrag und konnten, mit dem von Michael Nesmith (The Monkees) geschriebenen Song «Different Drum» (Single 1977), ihre erste Chartplatzierung in den USA verzeichnen.

(Youtube by: CountryRock2U)

Inspiriert vom typischen «Crosby, Stills & Nash«-Harmoniegesang, wandte sich Ronstadt von ihrem ursprünglichen Genre – dem Folk-Country Sound – ab und bewegte sich fortan stimmlich im Bereich des Country-Rocks. Ihre Grössten Erfolge in den frühen siebzigern hatte sie mit Coverversionen, u.a. 1974 auf dem veröffentlichten fünftes Studioalbum «Hard Like A Wheel» befindendem «You’re No Good» (orig. von Dee Dee Warwick, 1963).

Für ihre ersten Liveauftritte wurde sie jeweils von ihrer Begleitband, bestehend aus Don Henley, Glenn Frey, Bernie Leadon und Randy Meisner begleitet. Linda Ronstadt kannte das Potenzial sowie den Wunsch der Musiker eine eigene Band zu gründen. Sie unterstützte die vier Musiker in deren Vorhaben, aus welcher später The Eagles entstanden.

Fact I:
Linda war auf diversen Neil Young Alben als Backgroundsängerin zu hören. Ebenfalls war sie bei vielen Bands und Künstlern als Gastsängerin zu hören, u.a. bei The Eagles.

Fact II:
J. D. Souther schrieb für The Eagles deren Songs «Victim of Love», «Heartache Tonight», «New Kid in Town» und «How Long».

Fact II:
Ronstadt erkläre 2013 ihre Musikkarriere als beendet, da sie bereits seit einigen Jahren an der Parkinson-Krankheit leide und nicht mehr singen könne.

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